Autogenes Training
Grundstufe
Termineinkl. individuell abgestimmten Selbstsuggestionen
INTENSIV-KLEINGRUPPEN: 4 – 6 Personen
Autogenes Training als wissenschaftlich fundiertes Verfahren bietet durch die erlernbare Selbstentspannung jedem eine praktische Lebenshilfe - sei es durch Entspannung mit deren überaus positiven Auswirkungen auf Körper und Psyche, sei es durch Erholung und Leistungssteigerung, Burn-Out-Vorbeugung, oder auch durch Linderung oder Beseitigung lästiger Beschwerden, wie zB Einschlafstörungen.
Wer regelmäßig übt, wird ruhiger, gelassener und kreativer.
Im Pauschalpreis inkludiert:
- eine Einzelstunde vor Kursbeginn für Gespräch und psychologische Tests
- 8 Gruppensitzungen à 90 Minuten im Abstand von 1 bis 2 Wochen
- schriftliche Unterlagen
- Material zum Zeichnen /Gestalten
- am Kursende nochmals Tests zur Selbstkontrolle
Anmeldung: bitte telefonisch 01-479 64 58 zur Terminvereinbarung fürs Vorgespräch (50 Min.) oder per Mail: mariannemartin-isorec@aon.at
Gutscheine werden auf Wunsch zugesandt:
ein Geschenk mit Langzeitwirkung
Gutscheine werden auf Wunsch zugesandt:
ein Geschenk mit Langzeitwirkung
Oberstufe
TermineINTENSIV-KLEINGRUPPEN: 4 – 6 Personen
Heinrich Wallnöfer entwickelte durch gezielten Einsatz analytischer Techniken jene Form der Oberstufe des Autogenen Trainings, wie sie heute als Autogene Psychotherapie gelehrt wird. Es soll ein freies Assoziieren ermöglicht werden – weitgehend unabhängig von lenkenden Ideen des Therapeuten. Die Grundidee ist, dass der Übende die Fähigkeit der gleichschwebenden Aufmerksamkeit, die Freud dem Analytiker empfiehlt, sich selbst gegenüber entwickelt. Dabei spielt auch der "hidden observer" (ein Teil des Ich bleibt "wach“) eine integrierende Rolle. So kann jemand erlernen, sein eigener Therapeut, die eigene Therapeutin zu werden.
Für Kollegen gibt es eine zusätzliche Anwendung: sich in der eigenen Oberstufen-Übung auf den jeweiligen Menschen einzustellen und daraus Erkenntnisse über Psychodynamik, Übertragung und Gegenübertragung zu gewinnen.
Voraussetzung: Erlernen der Grundstufe des Autogenen Training mindestens 1 Jahr vorher
Im Pauschalpreis inkludiert:
- eine Einzelstunde vor Kursbeginn für Gespräch und psychologische Tests
- 9 Gruppensitzungen à 90 Minuten im Abstand von 2 Wochen
- schriftliche Unterlagen
- am Kursende nochmals Tests zur Selbstkontrolle
Anmeldung: bitte telefonisch 01-479 64 58 zur Terminvereinbarung fürs Vorgespräch (50 Min.) oder per Mail: mariannemartin-isorec@aon.at
Gutscheine werden auf Wunsch zugesandt:
ein Geschenk mit Langzeitwirkung
Gutscheine werden auf Wunsch zugesandt:
ein Geschenk mit Langzeitwirkung
Information zum Autogenen Training*
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Was ist Autogenes Training?
Ein psychotherapeutisches Verfahren für Gesunde und Kranke, eine konzentrative Selbstentspannung. Es spricht in der Grundstufe vorwiegend die Lebensnerven, in der Oberstufe vorwiegend psychische Vorgänge an. Seit seiner Erfindung durch Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz um 1920 haben auf der ganzen Welt Millionen Menschen das Autogene Training erlernt.
Wie lange braucht man, um AT zu erlernen?
Die Technik der Grundstufe erlernt man in etwa 7-8 Wochen. Danach übt der Gruppenteilnehmer allein oder manche mit Kontrolle eines Therapeuten weiter. Es können auch spezielle Ziele angestrebt werden, z.B. mit einem Sporttrainer.
Nach etwa einem Jahr kann man dann die Oberstufe anschließen, deren Technik in etwa 16 Wochen erlernbar ist.
Nach etwa einem Jahr kann man dann die Oberstufe anschließen, deren Technik in etwa 16 Wochen erlernbar ist.
Was ist das Grundprinzip des AT?
Die Ruhe und die Möglichkeit, die Lebensnerven zu beeinflussen, wird durch Übungen erreicht, die indirekt über die Muskulatur und später über den ganzen Körper wirksam werden.
Das Wesentliche ist der indirekte Weg, da die direkte Beruhigung nur möglich ist, wenn es einem an sich gut geht. Wer es lernt, sich im Training zu lassen, der wird ge-lassen.
Das Wesentliche ist der indirekte Weg, da die direkte Beruhigung nur möglich ist, wenn es einem an sich gut geht. Wer es lernt, sich im Training zu lassen, der wird ge-lassen.
Macht AT nur ruhig oder gar gleichgültig?
Das AT dient der Entspannung und hat das Ziel, eine bessere Spannung zu erreichen. Damit wird die Leistungsfähigkeit optimiert und die Kreativität gesteigert. Die innere Entspannung bleibt im Wachzustand erhalten.
Kommt es zu einer Persönlichkeitsveränderung?
Das AT soll das fördern, was wir Selbstverwirklichung nennen. Dadurch kommt die „Grundpersönlichkeit“ des Menschen, die durch Schicksal, Druck von außen usw. behindert war, besser zutage: Der Mensch wird freier. Das wird von der Umwelt oft als Veränderung erlebt.
Wie viele Stunden dauert ein Kurs?
Normalerweise 7mal 90 Minuten, wobei die Teilnehmer jedes Mal Gelegenheit haben, zu üben.
Wie kann man durch wenige Stunden gesund werden?
In diesen Stunden erlernt der Teilnehmer das Training, üben muss er daheim. Erst das bringt die Wirkung des AT. Während der Kursstunden kann über die Erlebnisse in den Übungen berichtet werden. Das ist ein wichtiger und unentbehrlicher Teil des Kurses.
Kann AT jedem helfen?
Nein, natürlich nicht. Es gibt Menschen, für welche AT grundsätzlich nicht in Frage kommt. Andere müssen z.B. durch Medikamente vorbereitet werden.
Bei ‚schwereren‘ Störungen wird der Gruppenleiter zu einer begleitenden Einzeltherapie raten und die Grundstufe als Basisbehandlung ansehen.
Bei ‚schwereren‘ Störungen wird der Gruppenleiter zu einer begleitenden Einzeltherapie raten und die Grundstufe als Basisbehandlung ansehen.
Wie lange hält die Wirkung des AT an?
Wenn der Teilnehmer mit den Übungen nicht aufhört, wird die Wirkung des AT prinzipiell stärker, je länger man es macht. Wie beim Erlernen des Radfahrens bleiben die Grundreaktionen auch erhalten, wenn man lange Pausen macht. Man kann also nach einer Pause rasch wieder ‚hinein-kommen‘.
Wie beschreibt man am besten die Gefühle beim AT?
Alle solche Empfindungen kann man praktisch nicht beschreiben, man muss sie selbst erleben. Da AT für jeden ein ganz individuelles Geschehen wird - eben von der eigenen Persönlichkeit geprägt – wird auch jeder das AT persönlich erleben.
Müssen Kursteilnehmer vor der Gruppe sprechen?
Nein, jedem steht es frei, sich zu äußern.
Für wen kommt das Training in Frage?
Einmal für den Gesunden, z.B. für Sportler, Manager, die ihre Leistungskraft, ihre Kreativität steigern, ihre Lebensnerven besser in den Griff bekommen wollen. Darüber hinaus ist es eine Therapie, die vor allem für psychosomatische Reaktionen und Erkrankungen, sowie zur Beseitigung psychischer Störungen dient. Eine Methode also z.B. gegen Magengeschwüre, funktionelle Herzbeschwerden, aber auch gegen Erröten, Nägelbeißen, Schlafstörungen usw.
Kann ein Verfahren gegen so viele Krankheiten helfen?
Es handelt sich im Prinzip darum, dass alle diese Erscheinungen von einer Fehlsteuerung der Lebensnerven ausgelöst werden. Dadurch kann man sie auch alle über die Lebensnerven beeinflussen.
Geht AT in die Tiefe?
In der Oberstufe, speziell in der analytischen Oberstufe (Autogene Psychotherapie) kann man, wenn es notwendig ist, auch auf die tieferen seelischen Ursachen eingehen und damit eine Behandlung sozusagen von der Wurzel her beginnen. Ansätze zu einem analytischen Geschehen, also zu einer aufdeckenden Behandlung, gibt es auch schon in der Grundstufe.
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